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Reiseinspiration & Reiseplanung

Die 12 schönsten Nationalparks in Afrika

  • Suzan Braun
  • Veröffentlicht: 02.10.26
Mana Pools ist für seine riesigen Elefantenbullen berühmt

© African Bush Camps

Welcher Nationalpark tatsächlich der schönste ist, hängt ganz von Ihren Wünschen ab, eine pauschale Antwort ist hier unmöglich. Möchten Sie bei Ihrer ersten Safari möglichst viele Tiere sehen, sind Sie in der Serengeti, dem Krüger oder der Masai Mara gut aufgehoben. Wer stattdessen Ruhe und Weite sucht, wird eher in Mana Pools, Kafue oder South Luangwa fündig, für Begegnungen mit Gorillas eignen sich Bwindi und der Volcanoes Nationalpark, und beeindruckende Tierbeobachtungen am Wasser bieten Etosha und Chobe.

Lesezeit 16 Minuten

Den besten Nationalpark in Afrika zu benennen und mich dafür auf einen einzigen Park festzulegen, fällt mir nämlich wirklich schwer. Ich reise seit meinem Studium regelmäßig nach Afrika, dabei habe ich so viele wunderschöne Parks kennengelernt, dass jeder für sich seinen eigenen Reiz hat. Mal ist es die Tierwelt, die mich fesselt, mal die Landschaft. Am meisten berührt mich aber meistens die Kombination aus beidem.

Deshalb wird dieser Artikel auch kein Ranking mit einem einzigen Sieger. Stattdessen habe ich die aus meiner Erfahrung 12 schönsten Nationalparks Afrikas zusammengestellt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen zu meinen Favoriten zählen. Sie reichen von der endlosen Savanne der Serengeti bis zum stillen Ufer des Sambesi in Mana Pools, wo ich selbst mein bisher schönstes Safarierlebnis hatte.

Was ist bei der Auswahl des Nationalparks in Afrika zu berücksichtigen?

Bevor Sie sich für einen Nationalpark entscheiden, lohnt sich ein Blick auf das, was Sie sich von Ihrer Safari wünschen: Geht es vor allem um die Big Five, oder steht die Landschaft im Vordergrund, sei es Wüste, Sumpfgebiet oder Bergregenwald? Auch die Art der Safari spielt eine Rolle, ob Pirschfahrt im Jeep, Bootssafari, Ballonfahrt oder Wanderung zu Fuß, dazu kommen Budget, Reisezeit und ob Sie eher Ruhe oder eine hohe Tierdichte suchen. Die folgenden 12 Nationalparks unterscheiden sich darin deutlich, und genau das macht die Vielfalt Afrikas aus. Wildschutzgebiete wie das Okavango Delta oder der Ngorongoro Krater sind hier bewusst keine eigenen Kapitel, dafür kommen sie in meinen Insider-Tipps weiter unten vor.

→ Die beste Reisezeit für jede Safari-Destination


Serengeti, Tansania – Endlose Graslandschaften & die Große Migration

Große Gnu-Herde zieht durch die weite Savanne.
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Migration in der Savanne

Kaum ein Ort steht so sehr für das klassische Bild einer afrikanischen Safari wie die Serengeti: endlose Graslandschaften, vereinzelte Schirmakazien und ein Himmel, der bis zum Horizont reicht. Hier findet alljährlich die Große Migration statt, wenn Millionen Gnus und Zebras auf der Suche nach frischem Weideland durch den Park ziehen. Auch außerhalb der Wanderungszeiten ist die Serengeti sehr tierreich und gehört für mich zu den Parks, die man als Afrika-Einsteiger unbedingt gesehen haben sollte. Mehr Tipps für die erste Safari in Afrika.

Serengeti auf einen Blick
Serengeti auf einen Blick
Lage Norden Tansanias, angrenzend an das Ngorongoro-Schutzgebiet und die Masai Mara in Kenia
Größe ca. 14.750 km²
Landschaft Weite Savannen, Grasland, Akazienwälder, Flussläufe
Tierwelt Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, Warzenschweine
Highlights Große Migration, Ballon-Safaris
Beste Reisezeit Ganzjährig möglich, Juni bis Oktober klassisch, Januar bis März Kalbungszeit im Süden
Safari-Arten Pirschfahrten, Ballon-Safari, teilweise Walking Safaris

Was macht die Serengeti besonders?

Die große Fläche und die Verbindung zum Ngorongoro Schutzgebiet und der Masai Mara machen die Serengeti zu einem der größten zusammenhängenden Ökosysteme Afrikas. Neben den Big Five leben hier Geparden, Hyänen und am Grumeti-Fluss auch große Krokodile. Eine Flussüberquerung der Migration am Mara- oder Grumeti-Fluss mitzuerleben, gehört für mich zu den intensivsten Safarimomenten überhaupt, ebenso wie eine Ballonfahrt bei Sonnenaufgang über die endlosen Ebenen.

Beste Reisezeit

Die Serengeti lässt sich ganzjährig bereisen, für die klassische Trockenzeit-Safari eignen sich Juni bis Oktober am besten. Wer stattdessen die Kalbungszeit der Gnus erleben möchte, mit tausenden Jungtieren und entsprechend vielen Raubtieren in der Nähe, plant die Reise zwischen Januar und März in den Süden des Parks.

Für wen eignet sich die Serengeti?

Ideal für:

  • Erstbesucher Afrikas

  • Tierbeobachtung und Fotografie

  • die Kombination mit Ngorongoro oder Sansibar

Weniger geeignet für:

  • Reisende, die vor allem Abgeschiedenheit und wenige andere Fahrzeuge suchen

Mein persönlicher Tipp

Wer die Migration nicht verpassen möchte, sollte die Reisezeit unbedingt mit uns genau abstimmen, denn der Standort der Herden verschiebt sich von Jahr zu Jahr leicht.

→ Große Migration in Tansania

→ Safaris in der Serengeti entdecken

→ Alle Nationalparks in Tansania entdecken


Krüger Nationalpark, Südafrika – Selbstfahrersafaris, Big Five & Vogelparadies

Mächtiger Löwe mit dunkler Mähne im Krüger Nationalpark in Südafrika
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Eines der eindrucksvollsten Fotomotive auf Safari: Der Löwe

Mit dem eigenen Mietwagen durch den Busch fahren und dabei Elefanten und Giraffen direkt am Wegesrand begegnen: Genau das macht den Krüger Nationalpark für mich zum idealen Einstieg in die eigene Safari-Geschichte. Die Straßen sind gut ausgebaut, sodass sich der Park hervorragend auf eigene Faust bereisen lässt, während die angrenzenden privaten Reservate wie Sabi Sands mit Nachtpirschfahrten ein noch intensiveres Erlebnis bieten.

Krüger Nationalpark auf einen Blick
Krüger auf einen Blick
Lage Nordosten Südafrikas, in der Provinz Mpumalanga, angrenzend an Mosambik und Simbabwe
Größe ca. 19.500 km²
Landschaft Savanne, Buschland, Flusslandschaften
Tierwelt Big Five, Zebras, Giraffen, Nilpferde, Krokodile, über 500 Vogelarten
Highlights Nachtpirschfahrten in privaten Konzessionen, Selbstfahrer-Safari
Beste Reisezeit Mai bis September
Safari-Arten Pirschfahrten mit Guide oder als Selbstfahrer, Nachtpirschfahrten, vereinzelt Walking Safaris

Was macht den Krüger besonders?

Alle Big Five sind hier zu Hause, dazu kommen Zebras, Giraffen, Flusspferde und mehr als 500 Vogelarten. Besonders spannend finde ich die privaten Konzessionen rund um den Park: Bei einer Nachtpirschfahrt zeigt sich der Busch von einer ganz anderen Seite, wenn Hyänen und andere nachtaktive Tiere aktiv werden.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für den Krüger liegt zwischen Mai und September, wenn die Trockenzeit die Vegetation lichtet und sich die Tiere an den verbleibenden Wasserstellen konzentrieren. In den Sommermonaten ist der Busch dagegen dicht bewachsen, was die Sicht auf die Tierwelt spürbar erschwert.

Für wen eignet sich der Krüger Nationalpark?

Ideal für:

  • Selbstfahrer

  • Familien

  • Safari-Einsteiger

Weniger geeignet für:

  • Reisende, die unberührte Wildnis ganz für sich suchen (dafür eignen sich Botswana oder Sambia besser)

Mein persönlicher Tipp

Wer Zeit hat, sollte den Krüger mit einigen Tagen in Kapstadt oder auf der Garden Route verbinden, denn Südafrika hat abseits der Safari noch sehr viel zu bieten.

→ Big Five Safari in Südafrika

→ Safaris im Krüger Nationalpark entdecken

→ Alle Nationalparks in Südafrika entdecken


Kafue Nationalpark, Sambia – Busanga Plains & höchste Antilopenvielfalt Afrikas

Herde Litschi-Wasserböcke mit den typischen geringelten Hörnern auf den Busanga Plains im Kafue Nationalpark in Sambia.
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Pirschfahrt über die Busanga Plains im Kafue Nationalpark

Der Kafue ist der älteste und größte Nationalpark in Sambia und einer der größten Nationalparks Afrikas überhaupt, wenn auch nicht der allergrößte: Diesen Titel trägt der Namib-Naukluft Nationalpark in Namibia. Trotz seiner Größe ist Kafue touristisch noch wenig erschlossen und bietet dadurch ein Safarigefühl abseits der ausgetretenen Pfade. Besonders die Busanga Plains im Norden gelten während der Trockenzeit als eines der wildreichsten Gebiete des südlichen Afrika.

Kafue Nationalpark auf einen Blick
Kafue auf einen Blick
Lage Zentral-Westen Sambias
Größe ca. 22.400 km² (Sambias größter Nationalpark)
Landschaft Miombowald, Flussauen, Busanga-Sümpfe im Norden
Tierwelt Elefanten, Löwen, Leoparden, Wildhunde, höchste Antilopenvielfalt Afrikas
Highlights Busanga Plains, Bootssafaris auf dem Kafue-Fluss
Beste Reisezeit Mai bis Oktober, Busanga Plains vor allem Juli bis Oktober
Safari-Arten Pirschfahrten, Bootssafaris, Walking Safaris

Was macht Kafue besonders?

Zwischen trockenem Miombowald und den saisonalen Sümpfen der Busanga Plains wechseln sich hier ganz unterschiedliche Landschaften auf engem Raum ab. Mit 21 verschiedenen Antilopenarten hat Kafue die höchste Antilopenvielfalt Afrikas, dazu kommen Löwen, Leoparden und eine wachsende Population Afrikanischer Wildhunde. Eine Bootstour auf dem Kafue-Fluss oder eine Pirschfahrt über die Busanga Plains während der Trockenzeit gehören für mich zu den Highlights einer Sambia-Reise.

Beste Reisezeit

Kafue eignet sich am besten zwischen Mai und Oktober, wobei die Busanga Plains erst ab Juli richtig zugänglich werden, wenn die saisonalen Sümpfe im Norden weit genug abgetrocknet sind. Bis Oktober steigt dort die Tierdichte durch die Trockenheit spürbar an.

Für wen eignet sich der Kafue Nationalpark?

Ideal für:

  • Reisende, die abseits der bekannten Routen unterwegs sein möchten

  • erfahrene Safarigäste

Weniger geeignet für:

  • die allererste Safari, da die touristische Infrastruktur dünner ist als etwa im Krüger oder in der Serengeti

Mein persönlicher Tipp

Wer nach Kafue noch mehr von Sambia sehen möchte, sollte den South Luangwa Nationalpark ergänzen: zwei sehr unterschiedliche Seiten des Landes in einer Reise.

→ Walking Safari in Sambia

→ Safaris im Kafue Nationalpark entdecken

→ Alle Nationalparks in Sambia entdecken


Mana Pools Nationalpark, Simbabwe – Walking Safaris & Elefanten am Sambesi

Zwei Teammitglieder von Karibu Safaris beobachten einen Elefanten aus nächster Nähe durch einen umgefallenen Baum in Mana Pools, Simbabwe
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Das Karibu Team beobachtet einen Elefanten auf einer Walking Safari

Mana Pools ist für mich einer der eindrucksvollsten Nationalparks Afrikas, und ich bin damit nicht allein: Der Park am Sambesi gilt unter erfahrenen Safarigästen als einer der schönsten Orte für Walking Safaris. Die Mischung aus mächtigem Fluss, Akazienwäldern und einer für Fußsafaris besonders geeigneten Landschaft macht Mana Pools zu einem Ort, an dem ich selbst mein bislang schönstes Safarierlebnis hatte: eine ganze Stunde mit einem Rudel Wildhunden, ganz ohne andere Fahrzeuge in der Nähe.

Mana Pools Nationalpark auf einen Blick
Mana auf einen Blick
Lage Norden Simbabwes, am Sambesi, gegenüber von Sambia
Größe ca. 2.200 km² Kernzone (mit den angrenzenden Safari-Gebieten Sapi und Chewore Teil eines rund 6.770 km² großen UNESCO-Weltnaturerbes)
Landschaft Auwälder am Sambesi, Akazienwälder, Sandbänke
Tierwelt Elefanten, Wildhunde, Löwen, Nilpferde, Krokodile
Highlights Walking Safaris ohne Fahrzeug, Kanufahrten auf dem Sambesi
Beste Reisezeit Mai bis Oktober, in der Regenzeit teils unzugänglich
Safari-Arten Walking Safaris, Kanusafaris, Pirschfahrten

Was macht den Mana Pools besonders?

Anders als in vielen anderen Parks sind Walking Safaris hier fester Bestandteil des Erlebnisses, was die Wahrnehmung der Wildnis völlig verändert. Bekannt ist der Park für Elefanten, die sich auf die Hinterbeine stellen, um an die Blätter der Albida-Bäume zu gelangen, dazu kommen Wildhunde, Löwen und eine hohe Nilpferddichte im Fluss. Eine Kanufahrt entlang der Sandbänke des Sambesi zählt zu den intensivsten Erlebnissen, die Simbabwe zu bieten hat.

Beste Reisezeit

Zwischen Mai und Oktober ist Mana Pools am besten erreichbar und die Tierbeobachtung an den Wasserstellen des Sambesi am ergiebigsten. In der Regenzeit werden die Pisten im Park streckenweise unpassierbar, weshalb viele Camps dann ohnehin geschlossen bleiben.

Für wen eignet sich Mana Pools?

Ideal für:

  • Erfahrene Safarigäste

  • Wanderfreunde

  • alle, die abseits der Menschenmassen unterwegs sein möchten

Weniger geeignet für:

  • die allererste Safari oder Reisende, die lieber im geschützten Fahrzeug bleiben

Mein persönlicher Tipp

Planen Sie für Mana Pools mindestens drei Nächte ein, denn gerade die Walking Safaris entfalten ihre Wirkung erst, wenn man sich Zeit für die kleinen Details der Wildnis nimmt.

→ Safari am Sambesi in Simbabwe

→ Safaris in Mana Pools entdecken

→ Alle Nationalparks in Simbabwe entdecken


Chobe Nationalpark, Botswana – Elefantenherden, Bootssafaris & Victoriafälle

Elefantenherde am Ufer eines Flusses im Chobe Nationalpark in Botswana.
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Elefanten im Chobe Nationalpark

Der Chobe Nationalpark beherbergt die höchste Elefantendichte Afrikas, Schätzungen zufolge leben zwischen 80.000 und 100.000 Tiere im Park und den angrenzenden Gebieten. Der Chobe-Fluss ist die Lebensader des Parks und macht Bootssafaris zu einer der eindrucksvollsten Arten, die Tierwelt zu erleben. Besonders während der Trockenzeit versammeln sich am Wasser ganze Elefantenherden gemeinsam mit Büffeln und zahlreichen Vogelarten.

Chobe Nationalpark auf einen Blick
Chobe auf einen Blick
Lage Nordosten Botswanas, am Chobe-Fluss, nahe den Victoriafällen
Größe ca. 11.700 km²
Landschaft Flussufer, Savuti-Ebene, Linyanti-Sumpfgebiet
Tierwelt Sehr hohe Elefantendichte, Büffel, Löwen, zahlreiche Wasservögel
Highlights Bootssafaris auf dem Chobe-Fluss
Beste Reisezeit Mai bis Oktober
Safari-Arten Bootssafaris, Pirschfahrten

Was macht Chobe besonders?

Nirgendwo sonst in Afrika sehen Sie eine so große Konzentration an Elefanten auf so engem Raum wie am Chobe-Fluss während der Trockenzeit. Neben den riesigen Herden leben hier Büffel, Löwen und in der Savuti-Ebene sowie im Linyanti-Gebiet zahlreiche Antilopen. Eine Bootstour bringt Sie den Elefanten und Flusspferden besonders nah, wobei Sie zur Hochsaison nicht allein auf dem Wasser sind.

Beste Reisezeit

Auch am Chobe-Fluss liegt die beste Reisezeit zwischen Mai und Oktober, wenn die Trockenzeit die Elefantenherden und andere Tiere zum Wasser treibt. Zum Ende der Saison, im September und Oktober, ist die Tierdichte am Fluss meist am höchsten.

Für wen eignet sich Chobe?

Ideal für:

  • Reisende, die Elefanten besonders schätzen

  • die Kombination mit den nur rund 90 Fahrminuten entfernten Victoriafällen

Weniger geeignet für:

  • alle, die möglichst wenige andere Boote und Fahrzeuge um sich haben möchten

Mein persönlicher Tipp

Chobe lässt sich hervorragend mit ein bis zwei Tagen an den Victoriafällen kombinieren, ehe es weiter nach Botswana oder Sambia geht.

→ Bootssafari in Botswana

→ Safaris im Chobe Nationalpark entdecken

→ Alle Nationalparks in Botswana entdecken


Bwindi Impenetrable Nationalpark, Uganda – Gorillas hautnah erleben

Baby-Berggorilla klammert sich im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda an ein erwachsenes Tier, umgeben von dichtem Regenwald.
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Baby-Berggorilla mit Mutter im dichten Regenwald

Im dichten Bergregenwald des Bwindi Impenetrable Nationalparks lebt rund die Hälfte der weltweit verbliebenen Berggorillas. Der undurchdringliche Bergregenwald ist namensgebend für den Park, der auf Englisch auch als „Impenetrable Forest" bekannt ist. Anders als bei einer klassischen Pirschfahrt erleben Sie die Tierwelt hier zu Fuß, auf einem Trekking durch steile, feuchte Vegetation, bis Sie schließlich einer Gorillafamilie gegenüberstehen. Für mich gehört dieser Moment, in dem plötzlich alle leiser werden, zu den bewegendsten Erlebnissen, die eine Safari in Afrika bereithält.

Bwindi Impenetrable Nationalpark auf einen Blick
Bwindi auf einen Blick
Lage Südwesten Ugandas, UNESCO-Weltnaturerbe
Größe ca. 331 km²
Landschaft Dichter Bergregenwald
Tierwelt Berggorillas, Schimpansen, zahlreiche Vogel- und Schmetterlingsarten
Highlights Gorilla-Trekking
Beste Reisezeit Juni bis September und Dezember bis Februar
Safari-Arten Trekking zu Fuß

Was macht Bwindi besonders?

Bwindi ist einer von nur wenigen Orten weltweit, an denen Sie Berggorillas in freier Wildbahn beobachten können, und das Gorilla-Permit trägt direkt zu deren Schutz bei. Neben den Berggorillas leben im Wald Schimpansen sowie zahlreiche seltene Vogel- und Schmetterlingsarten. Das Gorilla-Trekking selbst ist das unbestrittene Highlight, wobei bereits der Weg durch den dichten, feuchten Wald ein eigenes Abenteuer ist.

Beste Reisezeit

Für das Gorilla-Trekking in Bwindi eignen sich die beiden Trockenzeiten von Juni bis September und von Dezember bis Februar am besten, da die Pfade durch den Bergregenwald dann weniger rutschig sind. In der Regenzeit ist ein Trekking zwar grundsätzlich möglich, aber deutlich anstrengender.

Für wen eignet sich Bwindi?

Ideal für:

  • Aktive Reisende

  • alle, die Berggorillas erleben möchten

Weniger geeignet für:

  • Reisende, die lange Fahrten und anstrengende Wanderungen vermeiden möchten

Mein persönlicher Tipp

Die Anzahl der täglichen Gorilla-Permits ist begrenzt, buchen Sie sie deshalb möglichst früh, im besten Fall schon Monate vor der Reise.

→ Berggorillas in Uganda erleben

→ Safaris im Bwindi Impenetrable Nationalpark entdecken

→ Alle Nationalparks in Uganda entdecken


Etosha Nationalpark, Namibia – Wasserlöcher, Selbstfahrer-Safaris & weite Salzpfanne

Löwe in offener Steppe mit Zebras im Hintergrund
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Ein Löwe zieht in der Abenddämmerung an einer Zebraherde vorbei

Der Name Etosha bedeutet großer weißer Ort und beschreibt die charakteristische Salzpfanne, die den Park prägt. Hier müssen Sie die Tiere oft nicht suchen: An den zahlreichen Wasserlöchern versammeln sich Elefanten, Giraffen und Löwen von ganz allein. Einige Lodges bieten sogar beleuchtete Wasserstellen, an denen Sie abends beobachten können, wer als Nächstes auftaucht.

Etosha Nationalpark auf einen Blick
Etosha auf einen Blick
Lage Norden Namibias
Größe ca. 22.270 km²
Landschaft Weite Salzpfanne, trockene Savanne
Tierwelt Elefanten, Löwen, Giraffen, Spitzmaulnashörner (kein Büffel)
Highlights Tierbeobachtung an beleuchteten Wasserlöchern
Beste Reisezeit Mai bis Oktober
Safari-Arten Pirschfahrten, Selbstfahrer-Safaris

Was macht Etosha besonders?

Die karge, offene Landschaft rund um die Etosha-Pfanne macht Tierbeobachtungen besonders einfach, da sich die Tiere an den wenigen Wasserstellen konzentrieren. Vier der Big Five sind vertreten, nur der Büffel fehlt, dazu Giraffen, Flamingos, Zebras und eine bedeutende Population an Spitzmaulnashörnern. Ein Abend an einer beleuchteten Wasserstelle, an dem sich nach und nach verschiedene Tierarten einfinden, gehört zu den ruhigsten und zugleich eindrucksvollsten Safarimomenten.

Beste Reisezeit

Etosha zeigt sich zwischen Mai und Oktober von seiner besten Seite, wenn die Trockenzeit die Tiere an die wenigen verbliebenen Wasserlöcher der Pfanne zieht. Genau das macht die Tierbeobachtung in diesen Monaten so verlässlich.

Für wen eignet sich Etosha?

Ideal für:

  • Selbstfahrer

  • Fotografen

  • auch Einsteiger

  • Familien

Weniger geeignet für:

  • alle, die sich landschaftliche Vielfalt und üppiges Grün wünschen, denn Etosha ist über weite Strecken karg und trocken

Mein persönlicher Tipp

Ergänzen Sie Etosha um ein paar Tage in Sossusvlei, dann erleben Sie neben der Tierwelt auch die eindrucksvolle Wüstenlandschaft Namibias.

→ Selbstfahrer-Safari in Namibia

→ Safaris in Etosha entdecken

→ Alle Nationalparks in Namibia entdecken


Masai Mara National Reserve, Kenia – Große Migration & Raubkatzen hautnah

Masai-Krieger in traditioneller Kleidung steht auf einem Felsen mit Blick über die Landschaft in Tansania
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Die Massai prägen mit ihrer Kultur bis heute die Landschaft rund um die Masai Mara

Auf einer Fläche, die kaum größer als das Saarland ist, drängt sich in der Masai Mara eine der höchsten Tierdichten Afrikas. Zwischen Juli und Oktober erreicht hier die Große Migration ihren Höhepunkt, wenn Millionen Gnus und Zebras den Mara-Fluss überqueren, während hungrige Krokodile bereits warten. Auch außerhalb der Migration bietet die Mara mit ihrer hohen Dichte an Raubkatzen und der Kultur der Massai ein rundes Safarierlebnis.

Masai Mara auf einen Blick
Masai auf einen Blick
Lage Südwesten Kenias, angrenzend an die Serengeti
Größe ca. 1.510 km²
Landschaft Offene Graslandschaft
Tierwelt Big Five, hohe Geparden-Dichte, während der Migration Millionen Gnus und Zebras
Highlights Flussüberquerungen der Großen Migration, Ballon-Safaris
Beste Reisezeit Juli bis Oktober, auch Januar bis März
Safari-Arten Pirschfahrten, Ballon-Safaris

Was macht die Masai Mara so besonders?

Alle Big Five sind vertreten, auch für Geparden-Sichtungen ist die Mara unter Guides beliebt. Die Flussüberquerung mit hunderten Gnus, die sich gleichzeitig ins Wasser stürzen, gehört zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen, die eine Safari zu bieten hat.

Beste Reisezeit

Zwischen Juli und Oktober erreicht nicht nur die Große Migration ihren Höhepunkt in der Mara, auch abseits davon ist das die klassische Trockenzeit mit guter Tierbeobachtung. Januar bis März bietet dagegen ruhigere Monate mit weniger anderen Fahrzeugen unterwegs.

Für wen eignet sich die Masai Mara?

Ideal für:

  • Erstbesucher

  • Familien

  • Fotografen

Weniger geeignet für:

  • Reisende, die während der Hochsaison völlige Abgeschiedenheit erwarten, denn an beliebten Sichtungen können mehrere Fahrzeuge zusammenkommen

Mein persönlicher Tipp

Wer der Menschenmenge etwas entgehen möchte, bucht am besten eine private Konzession am Rand des Reservats.

→ Große Migration in Kenia

→ Safaris in der Masai Mara entdecken

→ Alle Nationalparks in Kenia entdecken


South Luangwa Nationalpark, Sambia – Geburtsort der Walking Safari

Elefant und Flusspferde am Luangwa-Fluss im South Luangwa Nationalpark, Sambia
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Walking Safari mit Guide im South Luangwa Nationalpark

South Luangwa gilt als Geburtsort der geführten Walking Safari und ist bis heute einer der besten Orte, diese besondere Art des Safarierlebnisses kennenzulernen. Zu Fuß unterwegs verändert sich die Wahrnehmung: Man liest Spuren im Sand, hört Alarmrufe und entdeckt Details, die man von einem Fahrzeug aus übersehen würde. Die geringere Besucherzahl macht South Luangwa besonders für Reisende interessant, die schon die eine oder andere Safari hinter sich haben.

South Luangwa Nationalpark auf einen Blick
South auf einen Blick
Lage Osten Sambias, im Luangwa-Tal
Größe ca. 9.050 km²
Landschaft Flussauen am Luangwa-Fluss, Miombowald
Tierwelt Hohe Leopardendichte, Elefanten, endemische Thornicroft-Giraffe und Cookson-Gnu
Highlights Geburtsort der geführten Walking Safari
Beste Reisezeit Mai bis Oktober
Safari-Arten Walking Safaris, Pirschfahrten, Nachtpirschfahrten

Was macht South Luangwa besonders?

South Luangwa hat eine der höchsten Leopardendichten Afrikas, dazu leben hier die endemische Thornicroft-Giraffe und das seltene Cookson-Gnu, das es nur in dieser Region gibt. Klassische Pirschfahrten und Nachtpirschfahrten ergänzen die Walking Safaris ideal, wenn die Beine mal eine Pause brauchen. Eine mehrstündige Tour mit bewaffnetem Guide und Scout, bei der man lernt, Spuren und Geräusche der Wildnis zu deuten, ist ein Erlebnis, das eine klassische Pirschfahrt nicht ersetzen kann.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für South Luangwa liegt zwischen Mai und Oktober, wenn Walking Safaris und Nachtpirschfahrten wegen der trockenen Wege und der guten Sicht am meisten Sinn ergeben. Ab August steigt die Tierdichte entlang des Luangwa-Flusses zusätzlich an.

Für wen eignet sich der South Luangwa Nationalpark?

Ideal für:

  • Abenteuerreisende

  • Zweit- und Drittsafaris

Weniger geeignet für:

  • die allererste Safari oder Familien mit sehr kleinen Kindern

Mein persönlicher Tipp

Kombinieren Sie South Luangwa mit dem Kafue Nationalpark, um zwei ganz unterschiedliche Regionen Sambias in einer Reise zu verbinden.

→ Safaris in South Luangwa entdecken


Amboseli Nationalpark, Kenia – Elefanten vor dem Kilimandscharo

Das Land der Elefanten

© Angama Amboseli

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Das Land der Elefanten

Elefantenherden vor der schneebedeckten Kulisse des Kilimandscharo gehören zu den bekanntesten Fotomotiven Kenias, und genau dieses Bild bietet Ihnen der Amboseli Nationalpark. Die vergleichsweise kleine Fläche und die offene Savanne machen Tierbeobachtungen einfach, während vom Observation Hill aus ein besonders schöner Blick über die Ebenen möglich ist.

Amboseli Nationalpark auf einen Blick
Amboseli auf einen Blick
Lage Süden Kenias, an der Grenze zu Tansania
Größe ca. 390 km² Kernzone, eingebettet in ein rund 8.000 km² großes Ökosystem
Landschaft Trockene Savanne, Sumpfgebiete
Tierwelt Große Elefantenherden, Zebras, Giraffen, Geparden
Highlights Elefanten vor dem Kilimandscharo, Observation Hill
Beste Reisezeit Juni bis Oktober und Januar bis Februar
Safari-Arten Pirschfahrten

Was macht den Amboseli besonders?

Fotografisch ist Amboseli für mich schwer zu toppen: die freie Sicht auf den Kilimandscharo, davor große Elefantenherden. Daneben leben hier Zebras, Giraffen, Geparden und mehrere hundert Vogelarten. Am frühen Morgen, wenn der Gipfel meist noch wolkenfrei ist, entstehen die eindrucksvollsten Aufnahmen.

Beste Reisezeit

Amboseli lässt sich am besten zwischen Juni und Oktober sowie im Januar und Februar bereisen, wenn die Luft besonders klar ist und der Kilimandscharo morgens meist wolkenfrei zu sehen ist. In den Regenzeiten dazwischen verschwindet der Gipfel dagegen häufiger hinter Wolken.

Für wen eignet sich der Amboseli?

Ideal für:

  • Fotografen

  • Familien

  • die Kombination mit anderen kenianischen Parks

Weniger geeignet für:

  • Reisende, die vor allem Abgeschiedenheit suchen, da Amboseli zu den beliebteren Parks Kenias zählt

Mein persönlicher Tipp

Planen Sie den frühen Morgen für die Fotografie ein, denn im Tagesverlauf verschwindet der Gipfel häufig hinter Wolken.

→ Safaris im Amboseli Nationalpark entdecken


Volcanoes Nationalpark, Ruanda – Gorilla-Trekking in den Virunga-Bergen

Ein Besuch bei den Berggorillas zählt zu den Höhepunkten Ihres Aufenthaltes

© Volcanoes Mount Gahinga Lodge

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Ein Besuch bei den Berggorillas zählt zu den Höhepunkten Ihres Aufenthaltes

An den Hängen der Virunga-Vulkane leben einige der letzten Berggorillas der Welt, und Ruanda macht die Begegnung mit ihnen erstaunlich unkompliziert: Von Kigali aus ist der Park in nur zwei bis drei Stunden erreichbar, was gerade für Reisende mit begrenzter Zeit attraktiv ist.

Volcanoes Nationalpark auf einen Blick
Volcanoes auf einen Blick
Lage Nordwesten Ruandas, Virunga-Vulkane
Größe ca. 160 km²
Landschaft Bergregenwald, Bambuswälder, Vulkanhänge
Tierwelt Berggorillas, Goldmeerkatzen
Highlights Gorilla-Trekking
Beste Reisezeit Juni bis September und Dezember bis Februar
Safari-Arten Trekking zu Fuß

Was macht Volcanoes besonders?

Die Trekkingrouten gelten als etwas leichter als im benachbarten Uganda, ein angenehmer Unterschied für alle, die sich vor stundenlangen Anstiegen scheuen. Neben den Berggorillas leben in den Bambuswäldern auch die seltenen Goldmeerkatzen sowie zahlreiche weitere Wald- und Vogelarten der Virunga-Region. Der Moment, in dem der Guide ein Zeichen gibt, alle leiser werden und plötzlich eine Gorillafamilie vor einem sitzt, lässt viele Gäste erst einmal verstummen.

Beste Reisezeit

Für das Gorilla-Trekking im Volcanoes Nationalpark eignen sich dieselben beiden Trockenzeiten wie im benachbarten Uganda, Juni bis September und Dezember bis Februar, wenn die vulkanischen Hänge weniger rutschig sind. Trekking ist zwar ganzjährig möglich, in der Regenzeit aber spürbar anstrengender.

Für wen eignet sich Volcanoes?

Ideal für:

  • Paare

  • Reisende mit begrenzter Zeit

  • die Ergänzung zu einer klassischen Safari

Weniger geeignet für:

  • Eine Reise, bei der ausschließlich Savannensafaris im Mittelpunkt stehen sollen

Mein persönlicher Tipp

Planen Sie im Anschluss an das Gorilla-Trekking noch etwas Zeit für Kigali und seine beeindruckenden Gedenkstätten ein.

→ Safaris im Volcanoes Nationalpark entdecken

→ Gorilla Trekking in Ruanda

→ Alle Nationalparks in Ruanda entdecken


Hwange Nationalpark, Simbabwe – Riesige Elefantenherden & hervorragende Guides

Jeder Tag ist gefüllt mit berührenden Aktivitäten

© Camp Hwange

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Jeder Tag ist gefüllt mit berührenden Aktivitäten

Hwange wird meiner Erfahrung nach immer noch unterschätzt, dabei zählt der Park zu den elefantenreichsten Gebieten Afrikas. Während der Trockenzeit sammeln sich riesige Herden an den Wasserlöchern, manchmal so viele, dass man einfach minutenlang sitzen und zuschauen kann. Dazu kommt die hohe Qualität der simbabwischen Guides, die gerade auf Walking Safaris ihr großes Wissen teilen.

Hwange Nationalpark auf einen Blick
Hwange auf einen Blick
Lage Westen Simbabwes, zwischen Bulawayo und den Victoriafällen
Größe ca. 14.650 km²
Landschaft Savanne, Trockenwald, Wasserlöcher
Tierwelt Eine der größten Elefantenpopulationen Afrikas, Löwen, Wildhunde
Highlights Tierbeobachtung an Wasserlöchern, Walking Safaris
Beste Reisezeit Mai bis Oktober
Safari-Arten Pirschfahrten, Walking Safaris, Nachtpirschfahrten

Was macht Hwange besonders?

Besonders schätze ich hier die Kombination aus riesigen Elefantenherden und außergewöhnlich gut ausgebildeten Guides, in einem Park, der touristisch noch überraschend wenig überlaufen ist. Eine Walking Safari mit einem erfahrenen Guide, der Spuren und Alarmrufe lesen kann, zeigt eine Seite Afrikas, die man von einem Fahrzeug aus nicht erlebt.

Beste Reisezeit

Auch Hwange zeigt sich zwischen Mai und Oktober am tierreichsten, wenn die Trockenzeit die großen Elefantenherden an die Wasserlöcher treibt. Gegen Ende der Saison, im September und Oktober, ist die Konzentration der Tiere dort am größten.

Für wen eignet sich Hwange?

Ideal für:

  • Elefantenfans

  • Wanderfreunde

  • auch Einsteiger

Weniger geeignet für:

  • Reisende, denen ein besonders großes Angebot an Luxuslodges wichtig ist

Mein persönlicher Tipp

Verbinden Sie Hwange mit den Victoriafällen und, wenn Zeit bleibt, mit Mana Pools, dann lernen Sie zwei sehr unterschiedliche Seiten Simbabwes kennen.

→ Safaris im Hwange Nationalpark entdecken


Der beste Nationalpark für alle Bedürfnisse

Die folgenden Kurzantworten sind mein ganz persönlicher Praxis-Blick als Reiseberaterin und ergänzen die ausführlichen Park-Porträts oben um weitere Reise-Szenarien.

Der beeindruckendste Nationalpark für erfahrene Safari-Reisende

Es ist zwar kein Nationalpark, aber das Okavango Delta mit seiner Insellandschaft, den Palmen und den Überflutungsebenen ist eine der beeindruckendsten und magischsten Safarigegenden Afrikas.

Der schönste Nationalpark für eine Safari mit Kindern

Für Familien eignen sich besonders die malariafreien Wildschutzgebiete Südafrikas, etwa Welgevonden, Madikwe oder der Marakele Nationalpark nördlich von Johannesburg, viele davon mit eigenen Kinderprogrammen. Wie Sie eine Safari mit Kindern altersgerecht planen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Safari mit Kindern.

Welcher Nationalpark eignet sich für eine günstige Safari?

Am günstigsten sind Safaris, bei denen Sie selbst mit dem Mietwagen durch den Park fahren und meist außerhalb übernachten, etwa im Addo Elephant Nationalpark, dem Krüger Nationalpark in Südafrika oder im Etosha Nationalpark in Namibia.

Der beste Nationalpark für Safari und Strand

Logistisch besonders gut funktioniert eine Rundreise durch Tansania mit anschließendem Strandaufenthalt auf Sansibar. Auch Kenia lässt sich mit seiner Küstenregion gut kombinieren, wobei ich mich hier nicht auf einen einzelnen Park beschränken, sondern eine Rundreise mit mehreren Parks planen würde. Passende Kombinationsreisen aus Safari und Strandurlaub hier.

Der schönste Nationalpark für Flitterwochen

Auch hier fällt mir das Okavango Delta ein, mit seinen kleinen Lagunen und den exklusiven Lodges. Ebenso schön ist eine Übernachtung an den Makgadikgadi-Salzpfannen, etwa im romantischen San Camp, einer meiner persönlichen Lieblingsgegenden in Botswana. Weitere romantische Ziele finden Sie in unserem Ratgeber zu Flitterwochen in Afrika.

Der beste Nationalpark für Selbstfahrer-Safaris

Staatliche Nationalparks wie der Addo Elephant Nationalpark oder der Krüger Nationalpark in Südafrika sowie der Etosha Nationalpark in Namibia. Weitere Selbstfahrer-Routen finden Sie in unserer Kategorie Selbstfahrer-Reisen.

Mein Lieblingspark: Mana Pools

Wenn ich nur einen Nationalpark nennen dürfte, würde ich vermutlich den Mana Pools Nationalpark in Simbabwe wählen. Mit dem mächtigen Sambesi, der den Nationalpark landschaftlich prägt, und den vielen Akazienwäldern strahlt der Park irgendwie etwas Magisches und teilweise auch Mystisches aus und hat außerdem eine hohe Tiervielfalt. Hier ist es wild und zugleich wunderschön. Einige der Unterkünfte liegen direkt am Flussufer und haben einen gigantischen Ausblick auf den Sambesi-Steilhang auf sambischer Seite. Dort bei Dämmerung am Lagerfeuer zu sitzen und den Geräuschen der Wildnis zu lauschen, ist einfach spektakulär.

Ich hatte im Mana Pools Nationalpark außerdem meine allererste Sichtung von Wildhunden. Wir waren das einzige Fahrzeug und haben sie nur durch Zufall hinter einem Busch über ein herausragendes Ohr entdeckt, das anfangs noch gar nicht zuzuordnen war. Als wir dann näher hingefahren sind und bemerkt haben, dass es Wildhunde waren, war ich einfach überglücklich, und wir hatten das Glück, das Rudel eine ganze Stunde lang zu beobachten, bis wir wieder zurück zum Camp aufgebrochen sind. Das war definitiv eines meiner schönsten Safarierlebnisse.

Karibu Safaris: Ihre individuelle Safari finden

Egal, ob Sie sich von der Weite der Serengeti begeistern lassen, mit mir von Wildhunden im Sambesi-Tal träumen oder lieber den Berggorillas in Uganda oder Ruanda begegnen möchten: Diese 12 Nationalparks zeigen, wie unterschiedlich eine Safari in Afrika sein kann. Wir von Karibu Safaris planen Ihre individuelle Reise gern gemeinsam mit Ihnen und beraten Sie offen dazu, welcher Park und welche Kombination am besten zu Ihren Wünschen passt.

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