Namibia im Überblick
Namibia liegt im südlichen Afrika und grenzt an Angola, Botswana, Südafrika und den Atlantischen Ozean. Mit rund 825.000 km² ist das Land fast zweieinhalbmal so groß wie Deutschland, hat aber nur rund 3 Millionen Einwohner. Diese geringe Bevölkerungsdichte ist einer der Gründe, warum Namibia so viel unberührte Wildnis erhalten hat.
Diese drei Landschaften prägen das Land: die Namib-Wüste im Westen, eine der ältesten Wüsten der Welt, die Kalahari im Osten und die weiten Savannen im Norden rund um Etosha. Die Skelettküste im Nordwesten gehört zu den einsamsten Küstenstreifen Afrikas.
Klima und Wetter in Nambia
Namibia hat an die 320 Sonnentage im Jahr und ist ganzjährig bereisbar. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober, wenn sich die Tiere an den Wasserlöchern versammeln. Für Selbstfahrerreisen empfehlen wir Juni bis Oktober, wenn die Schotterpisten trocken und gut befahrbar sind. Die Regenzeit von Dezember bis März bringt grüne Landschaften und Jungtiere.
Namibias Tierwelt
Im Etosha Nationalpark leben alle Big Five, darunter die seltenen Spitzmaulnashörner, die hier besonders gute Schutzbedingungen finden. Auch Leoparden, Geparden und die ungewöhnliche Schabrackenhyäne sind anzutreffen. Im Osten, in der Kalahari, leben die schwarzmähnigen Kalahari-Löwen mit ihren charakteristisch dunklen Mähnen. Mehr über die Big Five in Afrika erfahren
An der Atlantikküste bei Walvis Bay gibt es Robbenkolonien, Delfine wie den seltenen Heaviside-Delfin und von Juli bis November Wale, darunter Südliche Glattwale und Buckelwale. Namibia ist damit eines der wenigen Länder, in dem man morgens Elefanten beobachtet und nachmittags Wale sieht. Kennen Sie schon die Marine Big Five?
Flora und Fauna in Namibia
Die Namib-Wüste beherbergt die Welwitschia-Pflanze, eine der ältesten Pflanzenarten der Welt. Einzelne Exemplare sind über 1.000 Jahre alt und überleben mit kaum mehr als Nebelfeuchtigkeit. In der Savanne prägen Akazien und Kameldornbäume das Bild, Oryx-Antilopen und Springböcke sind überall anzutreffen. Besonders bemerkenswert ist die Riesentrappe, der schwerste flugfähige Vogel der Welt, der in Namibias Nationalparks heimisch ist.
Die Menschen Namibias
Namibia ist eines der stabilsten und sichersten Länder Afrikas. Seit der Unabhängigkeit 1990 hat das Land eine funktionierende Demokratie aufgebaut.
Die Bevölkerung ist kulturell vielfältig: Die Ovambo im Norden, die Himba im Kaokoveld mit ihrer charakteristischen Ocker-Bemalung und die San in der Kalahari pflegen Traditionen, die für viele Reisende zu den beeeindruckendsten Begegnungen einer Namibia-Reise gehören.
Englisch ist die Amtssprache. Deutsch wird vor allem in Städten wie Swakopmund und Lüderitz noch gesprochen, ein Überbleibsel der deutschen Kolonialgeschichte, das Namibia ein unverwechselbares Flair gibt.
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