Mosambik im Überblick
Mosambik liegt im Südosten Afrikas. Im Norden grenzt das Land an Tansania, im Nordwesten an Malawi und Sambia, im Westen an Simbabwe sowie im Süden an Südafrika und Eswatini. Die Küstenlinie am Indischen Ozean ist rund 2.800 Kilometer lang, eine der längsten in ganz Afrika. Mit einer Fläche von rund 802.000 km² ist Mosambik etwa doppelt so groß wie Deutschland.
Die Hauptstadt Maputo liegt im äußersten Süden. Von dort sind die Strandresorts der Machangulo-Halbinsel per Boot in einer Stunde erreichbar, der Bazaruto-Archipel per Inlandsflug in rund einer Stunde. Mosambik wurde 1975 nach einem langen Befreiungskampf von Portugal unabhängig. Die portugiesische Kolonialgeschichte ist bis heute spürbar: in der Architektur Maputos, in der Küche und in der Sprache. Amtssprache ist Portugiesisch.
Klima und Wetter in Mosambik
Mosambik hat ein tropisches Klima mit ganzjährig warmen Temperaturen zwischen 24 und 32 Grad. Die Regenzeit dauert von November bis März. Die beste Reisezeit für Strandurlaub und Wassersport ist die Trockenzeit von April bis Oktober: Die Meere sind ruhig, die Sicht unter Wasser gut und die Temperaturen angenehm. Wer Walhaie beobachten möchte, reist am besten von Oktober bis März. Buckelwale ziehen von Juli bis November entlang der Küste. Mantarochen sind ganzjährig zu sehen, häufiger von Oktober bis März.
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Mosambiks Unterwasserwelt
Die Gewässer vor Mosambik gehören zu den artenreichsten Tauch- und Schnorchelgebieten des gesamten Indischen Ozeans. Die Korallenriffe rund um den Bazaruto-Archipel und die Quirimbas-Inseln beherbergen Hunderte von Fischarten, darunter Walhaie, Mantarochen und Schildkröten.
Besonders bekannt ist das Two Mile Reef vor Bazaruto Island. Mosambik ist weltweit eines der letzten Refugien des Dugong, eines seltenen Meeressäugers, der mit den Seekühen verwandt ist. Für Nicht-Taucher: Viele Riffe sind direkt vor den Lodges zugänglich und auch beim Schnorcheln gut erreichbar.
Die Menschen Mosambiks
Mosambik ist kulturell vielfältig: Über 40 Volksgruppen leben im Land, geprägt von afrikanischen, arabischen und portugiesischen Einflüssen. In Camps und Strandhotels wird Englisch gesprochen. Wer ein paar Worte Portugiesisch oder lokale Begrüßungen wie "Bom dia" mitbringt, wird herzlich aufgenommen.
Die Musik ist ein guter Einstieg ins Land: Der Marrabenta-Stil aus Maputo mischt afrikanische Rhythmen mit portugiesischen Einflüssen und läuft in vielen Cafés und Bars der Hauptstadt.