Südafrika im Überblick
Südafrika liegt an der Südspitze Afrikas und grenzt an Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Eswatini. Mit rund 1,2 Millionen km² ist das Land fast dreieinhalbmal so groß wie Deutschland. Im Westen grenzt es an den Atlantischen Ozean, im Süden und Osten an den Indischen Ozean.
Was Südafrika für Reisende besonders macht: Das Land hat zwei sehr verschiedene Klimazonen. Der Osten rund um Johannesburg und den Kruger Nationalpark hat Sommerregenzeiten und trockene Winter, ideal für Safaris von Juni bis Oktober. Der Westen mit Kapstadt hat ein mediterranes Klima mit trockenen Sommern von November bis März. Das bedeutet: Wer beides kombiniert, kann fast das ganze Jahr gut reisen.
Klima und Wetter in Südafrika
Da Südafrika auf der südlichen Erdhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten entgegengesetzt zu unseren. Unser Winter Dezember/Januar ist in Südafrika Hochsommer. Mai und Juni sowie Oktober und November bringen mit Frühlings- und Herbsttemperaturen ein angenehmes Klima mit sich. Tagsüber kann es bis zu 25 Grad warm werden. Die Nächte hingegen sind relativ kühl. Da es zu jeder Jahreszeit in den einzelnen Regionen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören Jacken oder warme Pullover, festes Schuhwerk sowie ein Regenschutz mit ins Gepäck. Für Kapstadt und die Garden Route gilt die umgekehrte Logik: Hier ist November bis März die beste Reisezeit, wenn der Westen trocken und warm ist
Südafrikas Tierwelt
Südafrika ist berühmt für seine reichhaltige Tierwelt. Machen Sie sich auf die Suche nach den Big Five in den nördlichen Regionen und den Walen, Delfinen, Robben und Pinguinen an der Küste. Die meisten dieser Tiere leben zwar geschützt in Nationalparks und Wildreservaten, dennoch haben Wilderer die Bestände vor allem der Nashörner beträchtlich dezimiert. Einige Reservate versuchen daher die Population der Nashörner zu fördern. Seien Sie also nicht verwundert, wenn Ihnen ein Guide auf Pirschfahrt nicht sagt wie viele Nashörner es im Reservat gibt - dies ist nur zum Schutz der Tiere. Südafrika bietet eine der artenreichsten Tierwelten Afrikas, auch dank aktiver Naturschutzprogramme.
Flora und Fauna in Südafrika
Als eines der ersten Schutzprogramme für Wildtiere weltweit wurde Südafrikas Krüger Nationalpark ins Leben gerufen, den es nun schon seit über hundert Jahren gibt. Inzwischen ist er Teil eines riesigen Schutzgebietes, das sowohl private als auch öffentliche Wildparks umfasst, und sogar über die Landesgrenzen hinaus geht bis nach Mosambik und Simbabwe. Viele weitere kleinere und große Wildreservate sind über das ganze Land verteilt. Kaum eine Stunde von großen Städten entfernt beginnen schon die ersten Nationalparks.
Auch für Vogelbeobachter ist Südafrika hervorragend geeignet.
Fast 10 % aller Pflanzenarten der Welt wachsen in Südafrika. Nicht umsonst hat die Gardenroute ihren Namen erhalten. Die üppige und abwechslungsreiche Vegetation ist atemberaubend.
Die Menschen Südafrikas
Südafrika ist als Rainbow Nation bekannt: ein Land mit elf Amtssprachen und einer Geschichte, die noch heute in jedem Gespräch mitschwingt. Die Zulu im Nordosten, die Xhosa im Westkap, die Buren-Kultur in Stellenbosch und Franschhoek, die indischen Einflüsse in Durban: Jede Region hat einen eigenen Charakter.
Englisch wird überall gesprochen und verstanden. Wer ein paar Worte Zulu lernt, etwa 'Sawubona' zur Begrüßung, wird mit großer Herzlichkeit aufgenommen. Der Besuch von Robben Island in Kapstadt, wo Nelson Mandela 27 Jahre inhaftiert war, gehört für viele Reisende zu den bewegendsten Momenten.
Alles Wichtige zu Einreise, Klima, Impfungen und Sicherheit haben wir für Sie auf der Seite Südafrika Reiseinfos zusammengestellt.