Ruanda im Überblick
Ruanda liegt im Herzen Afrikas und grenzt an Uganda im Norden, Tansania im Osten, Burundi im Süden sowie die Demokratische Republik Kongo im Westen. Mit rund 26.000 km² ist es eines der kleinsten Länder des Kontinents, gleichzeitig mit über 14 Millionen Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von rund 560 Einwohnern pro km² das am dichtesten besiedelte Land Afrikas.
Was Ruanda besonders macht: Es ist ein Land im Aufbruch. Kigali gilt als eine der saubersten und sichersten Hauptstädte Afrikas. Die Infrastruktur ist für die Region außergewöhnlich gut. Wer nach Ruanda reist, erlebt ein Land, das sich in beeindruckendem Tempo entwickelt, ohne dabei seine Wildnis aufzugeben.
Klima und Wetter in Ruanda
Ruanda hat dank seiner Höhenlage ein angenehmes tropisches Hochlandklima. Die Temperaturen sind ganzjährig mild: In Kigali liegen die Tageshöchsttemperaturen meist zwischen 24 und 28 Grad. In höheren Lagen wie dem Volcanoes-Nationalpark kann es deutlich kühler werden, besonders morgens beim Gorilla-Trekking.
Es gibt vier Jahreszeiten: Die lange Trockenzeit von Juni bis September ist die beste Reisezeit für Gorilla-Trekking und Safaris im Akagera. Die kurze Trockenzeit von Dezember bis Februar bietet ebenfalls gute Bedingungen. In den Regenzeiten von März bis Mai und Oktober bis November sind die Wege im Regenwald anspruchsvoller, die Landschaft dafür sattes Grün und die Lodges günstiger.
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Ruandas Tierwelt
Ruanda ist weltweit einer der wenigen Orte, an dem Sie Berggorillas in freier Wildbahn beobachten können. Im Volcanoes-Nationalpark leben mehrere habituierte Gorilla-Familien, die für Besucher zugänglich sind. Die Begegnung dauert eine Stunde und ist auf acht Personen pro Gruppe begrenzt. Ein Gorilla-Permit kostet derzeit 1.500 US-Dollar pro Person.
Im Nyungwe Forest, dem größten zusammenhängenden Bergwald Ostafrikas, leben Schimpansen und 13 weitere Primatenarten. Der Akagera-Nationalpark im Osten beherbergt seit der erfolgreichen Wiederansiedlung von Löwen (2015) und Nashörnern (2017) heute alle Big Five.
Die Menschen Ruandas
Ruanda hat eine der jüngsten Bevölkerungen der Welt: Über 60 Prozent der Menschen sind unter 25 Jahre alt. Die Amtssprachen sind Kinyarwanda, Französisch, Englisch und Swahili. In Camps, Lodges und Nationalparks wird durchgängig Englisch gesprochen.
Das Land hat sich nach dem Genozid von 1994 bemerkenswert schnell entwickelt. Der Besuch des Kigali Genocide Memorial gehört für viele Reisende zu den bewegendsten Momenten einer Ruanda-Reise: ein wichtiger Ort für Reflexion und für das Verständnis der Geschichte des Landes.
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