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Tipps zur Reiseplanung

Uganda vs. Ruanda: Der große Vergleich zum Schimpansen- und Gorilla-Trekking

  • Kaffeepause im Büro von Karibu Safaris Lena & Paula
  • Veröffentlicht: 27.02.25
  • Aktualisiert: 05.05.26
Silberrücken im Volcanoes Nationalpark

Gorilla Trekking in Uganda oder Ruanda? Wer ein breites Safariprogramm und günstigere Permits sucht, ist in Uganda richtig. Wer kompakt reisen und auf Komfort setzen möchte, wählt Ruanda. Die Berggorillas leben im Virunga-Massiv, das Uganda, Ruanda und die DR Kongo umspannt, und im Bwindi Impenetrable Forest, der ausschließlich in Uganda liegt. Der Unterschied liegt im Drumherum: Kosten, Infrastruktur, Reisedauer und Zusatzprogramm. In diesem Artikel finden Sie alles, was Sie für die Entscheidung brauchen.

Lesezeit 8 Minuten

Was ist Gorilla Trekking und wie läuft es ab?

Gorilla Trekking ist die geführte Suche nach Berggorillas zu Fuß, begleitet von Rangern, die die Familien täglich tracken. Der Tag beginnt früh mit einem Briefing, dann folgt die Wanderung durch den Regenwald, weglos und ohne feste Zeitangabe. Die Suche kann 30 Minuten dauern oder mehrere Stunden. Wenn die Familie gefunden ist, hat man genau 60 Minuten bei den Tieren. Mindestabstand: sieben Meter. Anschließend führen die Ranger die Gruppe zurück.

Weltweit gibt es noch etwas über 1.000 Berggorillas in freier Wildbahn, verteilt auf drei Länder: Uganda, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo. Für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum sind Uganda und Ruanda die relevanten Optionen, mit Gorilla-Trekking in drei Nationalparks: dem Bwindi Impenetrable Forest und dem Mgahinga National Park in Uganda sowie dem Volcanoes Nationalpark in Ruanda.

Uganda: Vielfalt, Schimpansen-Trekking und starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Uganda ist bekannt für seine große landschaftliche und tierische Vielfalt sowie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders für Reisende, die viele verschiedene Aktivitäten erleben möchten, ist Uganda eine hervorragende Wahl.

  • Mehr Wasseraktivitäten: Bootsfahrten auf dem Nil, dem Kazinga Kanal, sowie auf diversen idyllischen Seen bieten spektakuläre Naturerlebnisse und ein besonderes Safarierlebnis.

  • Große Auswahl an Unterkünften: Von Budget-Optionen bis hin zu gehobenen Lodges gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Big 5-Safari: Neben dem Bwindi Impenetrable Forest gibt es viele weitere Parks mit unterschiedlichen Landschaften und Schwerpunkten. Uganda bietet die Möglichkeit, die Big Five zu sehen, inklusive Nashörnern im Ziwa Rhino Sanctuary.

  • Schimpansen-Trekking: Kibale Forest gilt als einer der besten Orte der Welt für Schimpansen-Trekking.

  • Gorilla-Habituation: Bei der Gorilla Habituation Experience verbringen Sie bis zu vier Stunden mit einer Berggorilla-Gruppe. Dieses Erlebnis gibt es nur in Uganda.

  • Einfache Trekking-Bedingungen: Die Wanderungen zu den Berggorillas sind in Uganda meist weniger anstrengend als in Ruanda.

  • Gorilla-Permit Uganda: Das Permit kostet 800 USD pro Person (Stand März 2026) und ist damit deutlich günstiger als in Ruanda. Für viele Reisende ist das ein entscheidendes Argument.

Was Uganda von anderen Gorilla-Destinationen abhebt: die Kombination aus Berggorillas, Schimpansen und einer Safariwelt, die weit über den Regenwald hinausgeht.

Erfahren Sie hier mehr über Uganda

Unsere Uganda-Reisen mit Gorilla-Trekking:

Schimpansen in Kibale in Uganda
1/5

Eine sehr besondere Begegnung mit Schimpansen in Uganda

Ziwa Nashorn Schutzgebiet in Uganda
2/5

Im Ziwa Nashorn Schutzgebiet in Uganda kommt man den gefährdeten Tieren sehr nahe

Gorillafamilie in Uganda
3/5

Eine Familie Gorillas auf einem offenen Feld in Uganda

Murchison Falls Nationalpark am Nil
4/5

Murchison Falls Nationalpark am Nil

Teeplantage in Uganda
5/5

Soweit das Auge reicht sieht man hier Teeplantagen in Uganda

Ruanda: Kompakt, komfortabel und nah an den Berggorillas

Ruanda ist kompakter und hochwertiger und bietet daher eine exklusivere Safari-Erfahrung. Besonders Reisende, die sich auf eine luxuriöse, naturverbundene Reise konzentrieren möchten, finden hier perfekte Bedingungen.

  • Aktivitäten: Neben dem Gorilla-Trekking bietet der Volcanoes Nationalpark einiges mehr: Wanderungen zu den Golden Monkeys, das Dian Fossey Museum und Naturspaziergänge durch den Nebelwald. Wer körperlich aktiv reisen möchte, kann den Mount Bisoke besteigen oder in den Nyungwe-Nationalpark wechseln, einen der ältesten Regenwälder Afrikas mit Schimpansen-Trekking und dem spektakulären Canopy Walkway.

  • Kürzere Fahrtstrecken: Die Entfernungen zwischen den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind geringer als in Uganda. Im Vergleich zu Uganda sind die Straßen in Ruanda besser ausgebaut.

  • Exklusiver und luxuriöser: Ruanda bietet eine höhere Dichte an luxuriösen Unterkünften.

  • Keine Gelbfieber-Impfung erforderlich: Reisende müssen keine Gelbfieber-Impfung nachweisen.

  • Kigali City-Tour: Inklusive Besuch des Genozid-Museums, das einen wichtigen Einblick in die Geschichte des Landes gibt.

  • Gorilla-Permit Ruanda: 1.500 USD pro Person (Stand März 2026). Der höhere Preis hält die Gruppen bewusst klein und sichert ein ruhiges Trekking-Erlebnis ohne Massentourismus.

Lernen Sie das faszinierende Reiseland Ruanda kennen: ursprüngliche Regenwälder, Vulkane und beeindruckende kulturelle Begegnungen.

Unsere Ruanda-Reisen:

Golden Monkey in Ruanda
1/6

Die besonderen Golden Monkeys in Volcanoes

Schimpansen Trekking im Nyungwe Regenwald
2/6

Wanderung im dichten Nyungwe Forest auf der Suche nach Schimpansen

Gorilla in Ruanda im Volcanoes Nationalpark
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Silberrücken nach einem Regenschauer

Die weite Landschaft des Nyungwe Forest in Ruanda
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Die weite Landschaft des Nyungwe Forest in Ruanda lädt zu vielfältigen Trekking Touren ein

Canopy Walk im Nyungwe Nationalpark in Ruanda
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70 Meter hoch und 160 Meter lang ist der Canopy Walk im Nyungwe Regenwald

Traditionelle Tanzgruppe in Virunga, Ruanda
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Die mit Trommeln und Gesängen untermalten Tänze in Ruanda zu beobachten ist eine sehr besondere Erfahrung

Gorilla Trekking Uganda oder Ruanda: Welches Land passt zu Ihnen?

  • Nur Gorilla-Trekking? Ruanda ist die direktere Wahl: kürzere Anreise, kompaktes Programm. Permit: 1.500 USD pro Person. (Stand März 2026)

  • Vielseitiges Safari-Erlebnis? Uganda bietet mehr Parks, mehr Tierarten und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Permit: 800 USD pro Person. (Stand März 2026)

  • Mehr Exklusivität und Komfort? Ruanda punktet mit gut ausgebauter Infrastruktur und einer hohen Dichte an gehobenen Lodges.

  • Länger bei den Berggorillas bleiben? Die Gorilla Habituation Experience mit bis zu vier Stunden Beobachtungszeit gibt es nur in Uganda.

  • Berggorillas und Großwild kombinieren? Uganda ermöglicht beides in einer Reise: Bwindi plus Murchison Falls oder den Queen Elizabeth Nationalpark.

  • Beide Länder erleben? Wer sich nicht zwischen Ruanda oder Uganda entscheiden möchte: Unsere kombinierte Route verbindet die Highlights beider Länder.

Kombireisen Uganda und Ruanda:

Gorilla-Trekking kombiniert mit Strand:

Permits, Buchung und Verhaltensregeln

Frühzeitig buchen. Pro habituierter Familie sind täglich nur acht Besucher zugelassen. In der Hochsaison sind begehrte Familien Monate im Voraus ausgebucht. Wir empfehlen mindestens sechs Monate Vorlauf. Wir übernehmen die Permit-Buchung für Sie und kennen die aktuellen Verfügbarkeiten.

Permits sind personengebunden und können weder übertragen noch storniert werden. Der Name muss exakt mit dem Reisepass übereinstimmen. (bei nachgewiesener Erkrankung am Trekking-Tag ist in manchen Fällen eine Teilerstattung möglich. Das klärt unser Team bei der Buchung mit Ihnen.)

Gorilla Habituation Experience (nur Uganda): Bis zu vier Stunden mit einer noch habituierenden Familie, begleitet von Rangern und Forschern. Permit: 1.500 USD. Nur in bestimmten Sektoren des Bwindi verfügbar.

Beim Trekking selbst gilt: Sieben Meter Mindestabstand zu den Gorillas. Keine lauten Geräusche, keine plötzlichen Bewegungen. Medizinische Maske aufbehalten, sobald die Familie in Sichtweite ist. Anweisungen des Rangers ohne Diskussion folgen. Kein Blitzlicht. Wer krank ist, darf nicht teilnehmen. Gorillas sind für menschliche Erreger empfänglich.

Ausrüstung für das Gorilla Trekking

Was Sie einpacken, macht einen spürbaren Unterschied. Hier die wichtigsten Punkte: Für eine vollständige Packliste empfehlen wir unseren Artikel zu Kleidung und Ausrüstung auf Safari.

  • Schuhe: Feste, knöchelhohe Wanderschuhe. Der Boden ist feucht und rutschig.

  • Kleidung: Lange Hose, langärmeliges Oberteil, gedeckte Farben.

  • Handschuhe: Ein Tipp unserer Guides: Im Unterholz gibt es brennnesselartige Pflanzen, an denen man sich schnell verletzt.

  • Regenjacke: Auch in der Trockenzeit können kurze Schauer kommen.

  • Medizinische Maske: Pflicht in der Nähe der Gorillas. Sie schützt die Tiere vor Krankheitsübertragung.

  • Kamera: Kein Blitzlicht. Ein lichtstarkes Objektiv hilft unter dem Baumkronendach.

Fazit: Ruanda vs. Uganda beim Gorilla Trekking

Gorilla Trekking in Uganda oder Ruanda? Beide Länder ermöglichen eine echte Begegnung mit Berggorillas. Uganda begeistert durch Tiefe, Vielfalt und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Ruanda punktet mit Komfort, kurzen Wegen und einer dichten Unterkunftslandschaft. Was wir nach vielen Beratungen wissen: Die meisten, die sich einmal entschieden haben, bereuen ihre Wahl nicht. Wohl aber manchmal, dass sie das andere Land nicht gleich mitgenommen haben.

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Uganda ist deutlich günstiger. Das Permit kostet in Uganda 800 USD pro Person, in Ruanda 1.500 USD pro Person (Stand März 2026).

In Uganda 800 USD, in Ruanda 1.500 USD pro Person (Stand März 2026). Die Permits sind stark limitiert: Pro Gorillafamilie und Tag sind maximal acht Personen zugelassen. Eine frühzeitige Buchung, mindestens sechs Monate im Voraus, ist dringend empfohlen.

Die eigentliche Zeit bei den Gorillas ist auf eine Stunde begrenzt. Die Wanderung bis zur Familie kann aber 30 Minuten bis mehrere Stunden dauern, je nachdem wo sich die Gruppe aufhält. Der gesamte Tag ist in der Regel von früh morgens bis zum frühen Nachmittag geblockt.

Das hängt stark davon ab, wo sich die Gorillafamilie am jeweiligen Tag aufhält. Es kann eine kurze Wanderung über relativ einfaches Gelände sein, aber auch ein mehrstündiger Aufstieg durch dichtes, steiles Unterholz. Normale Grundfitness reicht für die meisten Trekkings aus. Feste Wanderschuhe und Handschuhe sind Pflicht.

Weltweit leben über 1.000 Berggorillas in freier Wildbahn, aktuell schätzungsweise rund 1.063 Tiere. Sie sind auf drei Länder verteilt: Uganda, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo. Damit gehören sie zu den am stärksten bedrohten Primaten der Erde.

Das Mindestalter für Gorilla Trekking beträgt 15 Jahre in Uganda und Ruanda. Jüngere Kinder dürfen nicht teilnehmen. Hintergrund ist der Schutz der Gorillas vor Krankheitsübertragungen sowie die körperlichen Anforderungen des Trekkings.

Beide Länder bieten echte Begegnungen mit Berggorillas. Uganda ist günstiger, bietet mehr Zusatzaktivitäten wie Schimpansen-Trekking und klassische Savannensafari, hat aber längere Anfahrtswege zwischen den Parks. Ruanda ist kompakter, teurer, mit besser ausgebauter Infrastruktur und einer höheren Dichte an gehobenen Unterkünften.

Die Trockenphasen von Juni bis September und Dezember bis Februar bieten die besten Bedingungen. Die Wege sind fester, die Sicht besser. Das Trekking ist ganzjährig buchbar, in der Regenzeit sind die Pfade im Bwindi aber deutlich anspruchsvoller.

Für Uganda ist die Gelbfieber-Impfung bei der Einreise vorgeschrieben. Für Ruanda nicht, wird aber bei Kombireisen mit Uganda empfohlen. Für beide Länder wird Malariaprophylaxe dringend empfohlen. Bitte rechtzeitig Hausarzt oder Tropenmediziner konsultieren.

Karibu Safaris

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