Liebes Team von Karibu Safari,
liebe Frau Schmiedl, liebe Frau Sears und liebe Frau Benda,
nach (fast:-)) unserer Reise möchten wir uns zunächst von ganzem Herzen bei Ihnen für die fantastische Organisation bedanken. Wir hatten eine unglaublich abwechslungsreiche, intensive und vor allem unvergessliche Reise und haben uns von Anfang bis Ende sehr gut aufgehoben und sicher gefühlt.
Besonders hervorheben möchten wir die Betreuung über WhatsApp. Zu wissen, dass wir jederzeit jemanden erreichen konnten, hat uns ein sehr gutes Gefühl gegeben. Vielen Dank für diese persönliche und zuverlässige Begleitung!
Gerne möchten wir Ihnen unsere Eindrücke zu den einzelnen Stationen schildern – sowohl die vielen Highlights als auch ein paar Hinweise, die vielleicht für zukünftige Reisen hilfreich sein können.
Dar es Salaam
Das Sea Cliff Hotel war für unseren kurzen Aufenthalt von nur etwa acht Stunden absolut ausreichend. Das Frühstück war zwar kein besonderes Highlight, aber mit frischen Eierspeisen und gutem Kaffee völlig in Ordnung. Alles war sauber, der Pool schön und angenehm kühl – Handtücher und alles Weitere waren vorhanden.
Unser Fahrer Nasuro war ausgesprochen nett und zuverlässig. Das Fahrzeug war sehr gut und klimatisiert – gerade in Dar es Salaam wirklich angenehm.
Wir haben unter anderem das Naturkundemuseum, den Fischmarkt und das Regierungsviertel gesehen. Besonders der Fischmarkt war für uns sehr beeindruckend, weil man dort extrem nah am alltäglichen Leben und auch an den deutlichen sozialen Unterschieden ist.
Das gemeinsame Mittagessen mit Nasuro im Café Central war ebenfalls sehr schön – ein moderner „Instagram-Style“-Ort und definitiv eine Empfehlung hat Luisa rausgesucht.
Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Sie Frau Schmiedl, für diesen Tag mit einem zusätzlich einen Fahrer, obwohl dies ursprünglich gar nicht im Programm vorgesehen war. Das haben wir wirklich sehr zu schätzen gewusst!
Arusha
Unser Fahrer Gardi Gardial war ebenfalls sehr nett, erfahren und wusste viel über die Tierwelt.
Das Gran Meliá Arusha war wirklich ein Mega-Hotel – sehr schön und hochwertig.
Der Arusha Nationalpark hat uns trotz des Wetters sehr gut gefallen. Wir hatten leider Regen, starke Bewölkung und teilweise ziemlich kühle Temperaturen – fast schon Regenwald-Feeling. Dafür haben wir erstaunlich viele Tiere gesehen und die Landschaft war wunderschön. Inkl 5 Nashörner im Ngorongoro Krater
Die Lunchbox aus Arusha war in Ordnung, könnte aus unserer Sicht aber noch etwas besser sein.
Leider hatten wir aufgrund des schlechten Wetters überhaupt keine Sicht auf den Kilimanjaro bzw. den Mount Meru. Auch der Ausblick aus unserem Zimmer konnte dadurch nicht genutzt werden. Dafür konnten wir den Kilimanjaro später tatsächlich noch bei einigen Flügen aus dem Fenster sehen
Gibbs Farm
Die Gibbs Farm- Mega Essen, mega Location – einfach ein „Place to be“!
Das Ambiente, die Sitzplätze und die gesamte Atmosphäre waren fantastisch. Es fühlte sich sehr exklusiv an. Auch die Farm selbst mit ihrem Verhältnis von nur etwa 58–60 Hotelgästen zu rund 150 Mitarbeitenden vermittelt einen sehr besonderen Servicegedanken.
Die Farmbegehung mit dem Massai Martin, inklusive der Kaffeeröstung, war ebenfalls richtig toll und sehr authentisch.
Ngorongoro Farm House
Das Ngorongoro Farm House ist deutlich traditioneller und älter. Gerade die Zimmer sind sehr im englischen Landhausstil gehalten. Für eine Nacht war das für uns völlig in Ordnung – man sollte nur keinen Luxus erwarten.
Das Abendessen war frisch und insbesondere das Stir-Fry hat uns sehr gut gefallen.
Das Lunchpaket war top: Man konnte sich selbst zusammenstellen, was man für den Tag mitnehmen wollte. Bowls, Sandwiches und viele andere frische Dinge – wirklich eine tolle Idee und sehr praktisch.
Getränke außer Wasser und Kaffee kosten extra, allerdings zu durchaus guten Preisen.
Auch die Farmbegehung hat uns gefallen. Sie ist anders als die auf Gibbs Farm und dadurch eine schöne Ergänzung.
Fahrt zur Tended Lodge / Serengeti
Die Fahrt zur Tendet Lodge war am Ende schon sehr lang und zäh. Umso besser war es, dass wir für die ersten Tage ein geschlossenes Fahrzeug hatten – gerade auf den längeren Strecken über die Hauptstraße war das sehr angenehm.
Kurz vor der Unterkunft wurden wir dann direkt mit einem Highlight belohnt: eine Pirschfahrt mit Löwen unmittelbar vor dem Zelt.
Das Tendet Zelt war für uns ebenfalls ein Mega-Erlebnis. Eine tolle Außendusche, ein schöner Pool und eine sehr besondere Atmosphäre. Das Abendessen war gut und auch bei der Lunchbox konnte man auswählen.
Olmara Camp
Das Olmara Camp war aktuell leider durch Buschfeuer in der Umgebung etwas eingeschränkt. Dadurch waren tagsüber teilweise längere Fahrten notwendig, um zu den Tieren zu gelangen.
Das Camp selbst hat uns aber hervorragend gefallen. Der Service war sehr persönlich und privat, das Essen wirklich top und die Atmosphäre außergewöhnlich.
In unseren zwei Nächten waren wir je nur mit einem weiteren Ehepaar und Kind im Camp. Besonders speziell war die Möglichkeit, im Außenzelt unter freiem Sternenhimmel zu schlafen. Es war aktuell zwar ziemlich kalt, aber gerade dadurch wurde es zu einer ganz besonderen Erfahrung. Die Buschbabys für die Nacht waren ebenfalls eine tolle Idee und sehr wärmend.
Ubuntu Migration Camp
Das Ubuntu Migration Camp war für uns noch einmal eine Klasse höher, einfach klasse.
Unser Guide Elias und das offene Fahrzeug waren einfach Mega! Elias war für uns mit Gadi echt top er war auch immer hilfsbereit bei Pannenhilfe… der anderen Fahrer. Hat für das Crossing 11 Std ausgeharrt bis zum Höhepunkt.
Schon die Begrüßung mit einem Lied durch die gesamte Crew war großartig. Das Essen war hervorragend und auch hier war alles sehr persönlich und privat – ähnlich wie im Olmara Camp. Und abends saßen alle Gäste gemeinsam an einer langen Tafel. Dadurch entstand eine tolle internationale Atmosphäre mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern.
Die Zelte waren unglaublich authentisch und gleichzeitig mit einem fantastischen privaten Service und Butler ausgestattet.
Besonders schön waren die kleinen Aufmerksamkeiten: Buschbabys am Morgen im Fahrzeug, Getränke und Snacks während der Pirschfahrten und ein top Frühstück und lunch „to go“.
Und dann wurden wir auch noch mit unglaublichen Tierbeobachtungen belohnt: ein spektakuläres River Crossings mit geschätzt über 10.000 Tieren sowie Löwen, Hippos, Zebras, Gnus und vielen weiteren Tieren direkt an unserem Camps.
Das war wirklich Gänsehaut pur.
Nairobi
Unser Guide Felix war leider im Vergleich zu den anderen Fahrern schwierig.
Hier möchten wir einen konkreten Verbesserungsvorschlag machen: Für eine Stadtrundfahrt durch Nairobi würden wir unbedingt empfehlen, die Gäste mit einer geschlossenen Limousine bzw. einem klimatisierten Fahrzeug abzuholen und nicht mit einem Safari-Fahrzeug.
Der Verkehr in Nairobi ist enorm und die Abgase sind teilweise wirklich heftig. Bei offenen Fenstern und ohne funktionierende Klimaanlage ist das sehr unangenehm und aus unserer Sicht auch nicht gesund.
Auch die persönliche Art von Felix hat uns leider nicht überzeugt. Im Vergleich zu Nasuro in Dar es Salaam, der mit uns gemeinsam essen gegangen ist, uns viel erzählt und sehr aufmerksam auf uns eingegangen ist, war Felix deutlich distanzierter und teilweise recht hochnäsig, er hatte auch zusätzlich seine eigenen Fahrer mit.
Das Hemingways Nairobi war wieder absolut top. Ein wunderschönes Hotel, hervorragender Service und eine tolle Betreuung. Dort haben wir uns unglaublich gut aufgehoben gefühlt. Wie schon geschrieben: Das Eden war im Vergleich dazu für uns deutlich schwieriger. Die Zimmer und die fehlende Poolmöglichkeit haben uns nicht überzeugt. Essen, Frühstück und Personal waren allerdings sehr gut.
Sehr schön fanden wir auch unseren Besuch im Insta Spot“Dijo Rooftop“, auch von Luisa, das erst seit etwa sechs Monaten geöffnet ist. Eine tolle Location. Dazu haben wir Felix auch eingeladen.
Auch die Aussichtsplattform des Convention Centers können wir empfehlen – von dort hat man einen wirklich tollen Überblick über Nairobi.
Sansibar
Auf Sansibar hatten wir wieder einen sehr guten Fahrer. Besonders positiv: Bei der Abholung bekamen wir direkt einen Zettel mit Kontaktdaten, sodass wir jederzeit wussten, wen wir im Notfall erreichen können. Das fanden wir wirklich top.
Interessant war auch, dass die Einreise problemlos ohne erneutes Visum funktioniert hat. Die Einreise- und Ausreisestempel wurden entsprechend kontrolliert, denn wenn man aus einem andren ostafrikanischen Land einreist geht das.
Das Attitude Matemwe hat uns sehr gut gefallen. Eine wunderschöne, neue Anlage mit tollen Villen und eigenem Pool, sehr nettem Personal und viel Platz.
Die Anlage wirkte insgesamt sehr sicher. Teilweise mit neuen Videokameras und zusätzlichem Wachschutz. Am Strand überall. Auch die Türen waren mit zusätzlichen Schlössern versehen.
Das À-la-carte-Restaurant direkt am Strand war für uns ein absolutes Highlight. Eine wunderschöne Atmosphäre und sehr schön zubereitete und präsentierte Speisen. Mittags gab es zusätzlich Pizza. Dieser Strandabschnitt ist wirklich wie bei Robinson Cruise. Meeega den ganzen Tag und Abend, wenn die Sonne untergeht. Das Buffetrestaurant, das ebenfalls gut war und viele verschiedene Sitzmöglichkeiten bot.
Aktuell war leider wegen der Algen Baden nur kurz im Meer möglich. Tolle Brandung. Dafür war der Pool an der Villa wirklich Mega. Die Villen sind alle Sonnenaufgangsvillen ab Mittag ist die Terrasse im Schatten.
Zum Abendprogramm an der Bar können wir wenig sagen, da wir diese kaum genutzt haben. Wobei sie haben Kinoabend, live Musik, Bar mit vielen Spielen auf den Tischen ….
Insgesamt ist das Hotel aus unserer Sicht sicherlich eines der besten auf Sansibar. Klare Weiterempfehlung. Tolles Design ubd sehr modern da alles neu. Viele Honeymooner. Ich nie sooo viele glänzende Eheringe auf einem Fleck gesehen.
Ein kleiner Hinweis zur Anlage: Der Abzweig von der Hauptstraße zum Hotel ist aktuell noch ziemlich abenteuerlich. Direkt daneben entsteht außerdem gerade ein großer Hotelkomplex. Der Gartenbereich wird teilweise weiter aufgehübscht sind noch am arbeiten – insgesamt hat uns die Anlage wirklich sehr gut gefallen.
Matratzen, top - super Moskitonetz - kein tv - top WLAN in der ganzen Anlage.
Unser Fazit
Es war eine unvergessliche Reise, die unsere Erwartungen absolut erfüllt und in vielen Punkten sogar übertroffen hat.
Von den ersten Eindrücken in Dar es Salaam über die Farmen, die Nationalparks und die unglaublichen Tierbeobachtungen bis hin zu den Camps und dem Abschluss auf Sansibar war die Reise unglaublich abwechslungsreich und hat sich von Mal zu Mal gesteigert.
Ganz besonders werden uns die Begegnungen mit den Menschen, die tollen Guides, die Camps und natürlich die spektakulären Tiererlebnisse in Erinnerung bleiben.
Wir möchten uns deshalb noch einmal ganz herzlich bei Ihnen Frau Schmiedl, Frau Sears und Frau Benda bedanken.
Vielen Dank für die unglaublich gute Organisation, die persönliche Betreuung, die schnelle Erreichbarkeit über WhatsApp und vor allem dafür, dass wir uns während der gesamten Reise sicher, gut aufgehoben und bestens betreut gefühlt haben.
Wir würden eine solche Reise jederzeit wieder mit Ihnen machen und werden Karibu Safari sehr gerne weiterempfehlen.
Herzliche Grüße Familie Pf.