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16.07.2021 | REISEBERICHTE

Habt ihr mitbekommen? Wir waren in Kenia!

Die Frage, ob es gerade der richtige Zeitpunkt ist, nach Afrika zu fliegen, ist manchmal gar nicht so leicht zu beantworten und wird von vielen äußeren Einflüssen beeinflusst. Wie ist die Lage im östlichen und südlichen Afrika?  Welches Land ist gerade am besten zu bereisen? Wie verhält sich das C***Virus dort und vor allem - noch viel wichtiger: Wie gehen die Menschen vor Ort damit um? Sehr viel wird in den Medien berichtet … Karibu Safaris ist es aber auch wichtig, sich ein Bild vor Ort zu machen und stets mit unseren Partnern in Verbindung zu bleiben.

Nachdem Jessica und Julian Sears zu Beginn der Pandemie die Lage in Tansania auf den Prüfstand gestellt hatten (Video mit Link) und unsere Geschäftsführerin Helmke Sears nach Namibia und Botswana reiste, durften wir, frisch geimpft, nach Kenia.

Eines direkt vorweg: Zurzeit besteht keine Reisewarnung für Kenia. Egal in welcher Unterkunft, man musste sich vor Eintritt die Hände waschen und desinfizieren. Es wurde täglich Fieber gemessen und der Mundschutz wurde von allen Angestellten immer getragen. Außerdem sind sowohl die Guides als auch das Personal der Unterkünfte weitestgehend geimpft und es wird stetig getestet.

Der Norden Kenias ist einfach atemberaubend. Wir durften wundervolle Tage in Samburu, Lewa und Laikipia (Ol Pejeta) verbringen. Riesige Elefantenherden, Nashörner, Geparden, die berühmten Netzgiraffen und Grevy Zebras, welche nur nördlich des Äquators vorkommen. -> Fast für uns alleine!

Anschließend teilten wir uns auf. Für mich (Moritz Graf) ging es mit dem Jeep über Nairobi in die Masai Mara. Ganze 16 Unterkünfte habe ich mir angeschaut und neben dem Masai Mara Reserve auch die private Naboisho Conservancy besucht. Man kann es wirklich so sagen: Die Masai Mara ist leer und man kann die Natur und Tiere in vollen Zügen genießen. Nachdem über 1.000 Zebras den Mara River überquerten und wir neben drei anderen Jeeps den Anfang der Big Migration einläuten durften, waren Leopard und Krokodil genauso erstaunt, dass eigentlich niemand zuschaute.

Für mich (Taher Nassrulla) ging die Reise weiter mit unserem Partner Asilia, deren schöne Unterkünfte ich kennenlernen durfte. Wir haben die ersten 2 Nächte in Ol Pejeta verbracht, wo wir u. a. den zwei letzten nördlichen Breitmaul-Nashörner begegnen durften. Weiter ging es per Buschflieger in die Masai Mara. Nach vielen atemberaubenden Eindrücken und Begegnungen haben wir die letzten Nächte in der private Naboisho Conservancy verbracht. In Naboisho waren wir so exklusiv unterwegs, dass wir die ganze Conservancy nur für uns alleine hatten. Das Highlight für mich war die 13 km lange Walking Safari und die vielen Geparden, die wir gesehen haben.

Anschließend sind wir zusammen nach Diani Beach geflogen. Hier haben wir uns tolle Unterkünfte am Indischen Ozean angeschaut und konnten, bevor es wieder nach Deutschland zurückging, ein bisschen in das Paradies an der Küste eintauchen.

Unser Fazit: Wir haben uns die gesamte Reisezeit sicher gefühlt und wurden von der kenianischen Bevölkerung mit der gewohnten Gastfreundschaft, aber auch dem Respekt vor dem Virus empfangen. Es ist eine wunderbare Zeit, um nach Kenia zu reisen. Die Parks und Schutzgebiete sind fast leer, was nicht immer so bleiben wird.

Am Ende wollen wir Sie mit ein paar Bildern und Videos verwöhnen, welche wir auf unserer Reise machen konnten. Gerne können Sie uns persönlich kontaktieren und Ihre persönlichen Fragen oder vielleicht auch Bedenken an uns stellen. Träumen Sie ein paar Minuten von Afrika und vielleicht packt Sie ja das Safarifieber demnächst wieder. Wir freuen uns auf Ihren Anruf, um gemeinsam mit Ihnen Ihre Traumreise zu planen.

Asante sana Kenia,

Moritz Graf & Taher Nassrulla
Reiseberater bei Karibu Safaris